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Verfasst am 09.01.2013 00:35:50 Uhr
The Hobbit: An Unexpected Journey (Filmkritik)
Ich bin ja noch nie so der große Fan des Tolkien Universums gewesen. Herr der Ringe habe ich im ersten Band aufgehört zu lesen und bin beim Hörspiel oftmals eingeschlafen. Die sehr dicht an der Vorlage gehaltenen Verfilmungen von Peter Jackson empfinde ich dementsprechend auch nicht als die cineastischen Überflieger.

Den Hobbit kannte ich auch nur als WDR Hörspiel, einst vor vielen vielen Jahren am Balaton gehört und eigentlich schon ziemlich vergessen, aber irgendwie "besser" als Herr der Ringe in Erinnerung. Da passte es ja ganz gut, dass der Film OmU im Studio lief, so ganz einfach ohne drei D. Das Kino mit den wohl schlechtesten Sitzen der Stadt, aber dafür mit sehr netten Ambiente und zivilisierten Preisen.
Routiniert bin ich allen Vorinformationen zum Film so weit es ging aus dem Weg gegangen und angesichts meiner Ring-Historie war auch entsprechende Null-Erwartungshaltung vorhanden. Gute Voraussetzungen also für einen schönen Kinoabend.

Der Hobbit ist die Vorgeschichte zum Herr der Ringe und handelt davon wie sich der Hobbit Bilbo vom spießigen Kleinbürger zum wagemutigen Abenteurer wandelt und dabei nicht nur die Welt kennenlernt und hilft einen Drachen zu töten, sondern dabei auch noch an den EINEN Ring kommt, den Frodo dann drei Teile lang versucht zu vernichten. Übermäßig dick ist das Buch eigentlich nicht.

Wie erwartet wartet der Film mit einer wahnwitzigen Detailverliebtheit und grandiosen Bildern auf. Genauso erwartet ist der Erzählfluss mäßig und die Entwicklung der Charaktere geradezu armselig. Aber trotzdem macht es Spaß zu gucken! Es macht sogar derart viel Spaß, dass ich mich bei dem Gedanken ertappte den Film vielleicht doch noch mal in 3D und HFR anzuschauen.

Obwohl eigentlich nicht viel passiert, gibt es doch jede Menge zu gucken und die Zeit verging wie im Flug. Bis mich auf einmal die Credits aus meinem Traum rissen...wie jetzt, doch zwei Teile? Bei DER Vorlage? Das hat man nun davon wenn man alle Informationen ignoriert! Ungläubig ging ich nach Hause um festzustellen, dass es sogar DREI Teile werden.

Uff. Ich werde sie mir wohl allesamt treudoof anschauen, aber der Gedanke diesen Teil noch einmal zu schauen habe ich erst einmal verworfen. Irgendwann reicht es mit den vielen Mehrteilern, das ist mir echt zu blöd!

Fazit:
Großartige Bilder und tolle Action bei einer Geschichte auf Mikrobasis. Dabei gefühlt unterhaltsamer als Herr der Ringe. Ich vergebe 7 Punkte in der IMDb und einen minutiösen Platz in der

KATEGORIE III:SCHÖNER FILM, ABER NICHTS BESONDERS BESONDERES

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Verfasst am 28.11.2012 21:12:23 Uhr
Cloud Atlas (Filmkritik)
Ich hatte vorher noch nichts über Cloud Atlas gehört und bin jedem Trailer aus dem Weg gegangen. „Verwirrend“ und „auf vielen Ebenen spielend“ waren erste zu meinen Ohren durchdringende Kommentare, das klang ganz interessant. Und da sowohl die Wachowski Geschwister als auch Tom Tykwer interessante Regisseure sind, war ich ganz erfreut, den Film im Studio ganz Original und ganz großkotzig ohne Untertitel anschauen zu können.

Eine direkte Inhaltsangabe ist wirklich schwierig. Es sind sechs mehr oder weniger parallel erzählte Geschichten, die in unterschiedlichen Zeiten spielen, aber trotzdem aufeinander Einfluss nehmen. Anfangs ist das ganz schön verwirrend, aber mit der Zeit lernt man wohin die Reise geht und gewinnt nach und nach den Überblick. Unglaublich stark, wie der Film den Zuschauer durch dieses vermeintliche Chaos führt und nach und nach klar wird, was diese Geschichten eigentlich zusammenhält.
Ein großer Reiz entsteht dadurch, dass diese unterschiedlichen Geschichten auch noch unterschiedlichen Genres angehören, so sieht man gleichzeitig Science Fiction, Komödie, Thriller, Drama, Abenteuer und Endzeitszenario.

Faszinierend ist auch die Besetzung. Viele Darsteller spielen auch Figuren in den anderen Geschichten. Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten. So unterschiedlich, dass ich es manchmal erst im Abspann erkannte. Das mag zunächst als witziger Einfall scheinen, spornt aber natürlich auch die Schauspieler zu Höchstleistung an und unterstützt letztendlich perfekt die Quintessenz des Films.
Ich will an dieser Stelle ganz bestimmt keine Spoiler oder gar Interpretationen zum Besten geben, aber zum Glück muss ich das auch gar nicht. Diese Vielschichtigkeit, weitab von der üblichen Dramaturgie mit ihren Standardkonflikten und Regel-Plot-Points, bietet dem Zuschauer eine fantastische Welt voller Symbolik mit jeder Menge Ansatzpunkten für Assoziationen. Cloud Atlas funktioniert auf vielen Ebenen und das macht ihn so gut.

Ja, ich bin unglaublich überwältigt von diesem Film. Es passt einfach alles so unglaublich gut zusammen, dass ich wirklich mal wieder richtig froh bin, im Kino gewesen zu sein. Ganz großes Kino, nein das IST Kino! Für mich auf jeden Fall das Highlight des Jahres!

Vielleicht ein oder zweimal holpert es mal mit der Genialität, aber das ist echt zu vernachlässigen. Wer wirklich FILM erleben möchte, der muss sich diesen anschauen! Ich vergebe zehn Punkte in der IMDb und einen Ehrenplatz in meiner

KATEGORIE I: MUST SEE

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Verfasst am 12.09.2012 06:42:12 Uhr
The Expendables 2 (Filmkritik)
Die Expendables sind zurück. Nicht, dass ich sie irgendwie vermisst hätte, aber mir war einfach nach Kino und da das ganze Machogehabe im Original eigentlich ganz witzig ist und sich auch noch zwei tapfere Mitstreiter fanden, stand einem Besuch im Cinemaxx (dort wo sie seit Wochen die Damentoiletten zerstört haben renovieren) nichts im Wege.

Das Schöne an dem Film ist ja, dass er wirklich ohne wirkliche Handlung auskommt und sich stattdessen die nominell Guten sich von unlogisch agierenden Bösewichtern zu ebenso unlogischen Heldentaten motivieren lassen. Was daran schön ist mag sich der kritische Leser jetzt fragen, aber das ist leicht erklärt: Der Film ist so fern von epischer oder dramaturgischer Qualität wie ein Film nur sein kann. Bei so einer Herangehensweise bedeutet der Verzicht auf irgendwelche idealstandard Peripetie eine willkommene Entschlackung, so dass sich der Film auf seine eigentliche Stärke konzentrieren kann: Krach-Boom-Bang.
Und das macht er er gut.

Der Zuschauer wird gleich zu Beginn quasi eingeklinkt und dann durch einen Strom aus Action, Explosionen und zerfetzten Leibern gezogen. Dazwischen gibt jede Menge dumme Sprüche und alberne Gags von denen einige sogar zünden. Die alternden Helden pflügen durch die Feindesscharen, deren Überzahl derart groß ist, dass ich mich in einer ungewollt intellektuellen Phase irgendwann fragte, wie es diese Bösewichter eigentlich hinbekommen dieser riesigen Armada inmitten der Einöde Kost und Logis zu gewähren. Und warum ziehen sie dann immer noch durch die Dörfer um Arbeiter zu zwangsrekrutieren? Nein, nur nicht nachdenken, einfach mit dem Strom schwimmen, sonst bekommt einem diese Kost (sic) nicht.

Klar, am Ende ist der Auftrag erfüllt, die Helden „quit“ und der Rest entweder tot oder kaputt. Kaputt wie die Helden, kaputt wie das Drehbuch und kaputt wie der Film. Runde Sache und niemals langweilig.

Fazit: Für eine gute Parodie muss man besser sein als das Original, aber was soll hier das Original sein? John Rambo? Passt nicht wirklich, aber das ist in etwa die Liga in der Expendables spielt. Der Film ist meilenweit von True Lies oder Last Action Hero entfernt, bietet aber durchweg ehrlich gemachtes unterhaltsames Kino. Niemand muss sowas anschauen, aber wer das Niveau gerne mal zum Bierholen in den Keller schickt, der kann absolut Spaß beim Gucken haben. Mir hat's gefallen und das sogar besser als der Vorgänger.

KATEGORIE III: GUTER FILM ABER NICHTS BESONDERS BESONDERES

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Verfasst am 30.08.2012 00:12:52 Uhr
Filmkritik Prometheus
Nachdem sich hier tatsächlich der Wunsch nach Content geäußert wurde, so möchte ich diesem natürlich sofort nachkommen. Das Plakat zu Prometheus war mir in der U-Bahn schon aufgefallen und irgendwie war ich neugierig was fürn Scheiß für Filme Ridley Scott (spätestens seit Gladiator bei mir in Ungnade gefallen) denn so heute macht. Nun gut, die OV lockte im Cinemaxx und weder 12,50 € Eintritt noch die von Ritter Sport gesponserten Sitze im Schokoladenpapier-Design konnten mich vom Besuch abhalten.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, wo Forscher in alten Höhlen verschiedener Kulturen immer das gleiche Sternenbild entdecken. Weit entfernt von der Erde findet sich dort tatsächlich auch ein erdähnlicher Planet und noch etwas weiter in der Zukunft bricht dann folglich auch eine Expedition dorthin auf. Auf der Suche nach dem Schöpfer großen Ingenieur finden die Teilnehmer aber nicht ganz das wovon sie träumten.

Der Film zitiert gerne große Vorbilder wie Alien, 2001 und Lawrence von Arabien, bietet dazu sehr schöne Bilder und baut eine erstklassige Geschichte auf. Die Charaktere sind vielleicht nicht so spektakulär, aber trotzdem gut zusammengewürfelt und bringen den Film solide nach vorne.

Eigentlich hätte alles so schön sein können, wenn da nicht auf einmal der Stil eines Roland Emmerich oder Michael Bay durchschlagen würde und dann unlogische Action und dummsinnige Dialoge statt wissenschaftlicher Gefühllosigkeit angesagt sind. Das ist zwar auch unterhaltsam, aber angesichts der starken Handlung auch ziemlich enttäuschend, da die Anfangs aufgeworfenen Fragen sich auch nur bedingt auflösen.

FAZIT: An und für sich hat der Film das Zeug ein ganz großer Wurf zu sein, nur leider leidet er nicht nur an der actioninduzierten Unlogik sondern letztendlich auch an einer latenten Inhaltsleere, welche wohl durch weitere Teile gefüllt werden soll. Das finde ich sehr sehr schade, aber es ist halt gerade die Zeit der Gewinnmaximierung und nicht die des ganz großen Kinos. Darum auch nur

KATEGORIE III – GANZ OK, ABER NICHTS BESONDERES

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Verfasst am 24.05.2011 21:49:30 Uhr
Wasser für die Elefanten (Filmkritik)
Eigentlich hat mit der Film nicht besonders gereizt, aber da OVs ja so selten sind, habe ich mich dann doch der Koalition der willigen Kinogänger angeschlossen und Water for Elephants angeschaut.

Die ersten fünf Minuten wurden durch die falsche Projektorlinse verdorben, erst als sich ein Gast beschwerte gab es Besserung. Vier Leute kontrollieren Karten, aber niemand die Bildqualität, so viel zu den Prioritäten im Cinemaxx.

Novellenartig eingebunden in eine eher weniger zündende Rahmenhandlung spielt die Geschichte zur Zeit der "Great Depression". Jacob macht gerade Prüfung zum Veterinär, als er aus dieser herausgerissen wird um seine bei einem Autounfall um Leben gekommenen Eltern zu identifizieren. Dann erfährt er, dass sein Elternhaus der Bank gehört und steht nun vollkommen mittellos auf der Straße. Er springt auf den erstbesten Zug, genau in die Arme eines Wanderzirkus, der nun seine neue Familie wird. Leider verguckt er sich ausgerechnet in die Frau des Direktors und die Dreiecksbeziehung kann beginnen.

Ich will beileibe nicht behaupten, der Film sei schlecht oder er hätte mir nicht gefallen, aber der ganz große Bringer ist er definitiv nicht. Optisch hervorragend umgesetzt leidet er vor allem an der der Vorhersehbarkeit seiner an und für sich soliden Dramaturgie. Es passiert aber auch wirklich nichts, was der erfahrene Zuschauer nicht schon zu Beginn einer Szene erwartet. Auch die Charaktere sind allesamt sehr einfach gestrickt und belassen es bei minimalen Wendungen. Dieses Wenige wird nun von dieser Szenerie der Zirkuswelt und ihrer Diskrepanz zwischen Schein und Sein zusammengehalten. Als Manegemuffel, der dem Zirkus noch nie hat etwas abgewinnen können (außer vielleicht Flic-Flac), funktioniert bei mir so was aber leider denkbar schlecht als Handlungskitt oder Interesseverstärker.

Christoph Waltz als Zirkusdirektor und seine brillante Mimik sind für mich das Highlight des Films. Niemand sonst schafft es, so minimalistisch zwischen freundlich-sympathisch und ruchlos-gefährlich zu wechseln. Sein Lächeln verändert sich eigentlich nicht, aber trotzdem wechselt der Ausdruck von gut zu Böse. Hoffentlich wird er nun nicht zu sehr auf diese Masche festgelegt, denn ich glaube sein Talent reicht noch viel weiter als das!

Zusammengefasst ist der Film solide aber auch ausgesprochen konventionell gemacht. Die Faszination der Zirkuswelt erreicht mich persönlich nicht, mag aber Zuschauern mit höherer Affinität dazu bestimmt zu gefallen. Letztendlich war es eine unterhaltsame Zeit aber ich denke, dass niemand was verpasst der den Film nicht sieht.

Ich vergebe 7 IMDb Punkte und einen Platz in der Kategorie III:

HANDWERKLICH OK, ABER NICHTS BESONDERS "BESONDERES"

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