Verfasst am 24.05.2011 21:49:30 Uhr Wasser für die Elefanten (Filmkritik) Eigentlich hat mit der Film nicht besonders gereizt, aber da OVs ja so selten sind, habe ich mich dann doch der Koalition der willigen Kinogänger angeschlossen und Water for Elephants angeschaut.
Die ersten fünf Minuten wurden durch die falsche Projektorlinse verdorben, erst als sich ein Gast beschwerte gab es Besserung. Vier Leute kontrollieren Karten, aber niemand die Bildqualität, so viel zu den Prioritäten im Cinemaxx.
Novellenartig eingebunden in eine eher weniger zündende Rahmenhandlung spielt die Geschichte zur Zeit der "Great Depression". Jacob macht gerade Prüfung zum Veterinär, als er aus dieser herausgerissen wird um seine bei einem Autounfall um Leben gekommenen Eltern zu identifizieren. Dann erfährt er, dass sein Elternhaus der Bank gehört und steht nun vollkommen mittellos auf der Straße. Er springt auf den erstbesten Zug, genau in die Arme eines Wanderzirkus, der nun seine neue Familie wird. Leider verguckt er sich ausgerechnet in die Frau des Direktors und die Dreiecksbeziehung kann beginnen.
Ich will beileibe nicht behaupten, der Film sei schlecht oder er hätte mir nicht gefallen, aber der ganz große Bringer ist er definitiv nicht. Optisch hervorragend umgesetzt leidet er vor allem an der der Vorhersehbarkeit seiner an und für sich soliden Dramaturgie. Es passiert aber auch wirklich nichts, was der erfahrene Zuschauer nicht schon zu Beginn einer Szene erwartet. Auch die Charaktere sind allesamt sehr einfach gestrickt und belassen es bei minimalen Wendungen. Dieses Wenige wird nun von dieser Szenerie der Zirkuswelt und ihrer Diskrepanz zwischen Schein und Sein zusammengehalten. Als Manegemuffel, der dem Zirkus noch nie hat etwas abgewinnen können (außer vielleicht Flic-Flac), funktioniert bei mir so was aber leider denkbar schlecht als Handlungskitt oder Interesseverstärker.
Christoph Waltz als Zirkusdirektor und seine brillante Mimik sind für mich das Highlight des Films. Niemand sonst schafft es, so minimalistisch zwischen freundlich-sympathisch und ruchlos-gefährlich zu wechseln. Sein Lächeln verändert sich eigentlich nicht, aber trotzdem wechselt der Ausdruck von gut zu Böse. Hoffentlich wird er nun nicht zu sehr auf diese Masche festgelegt, denn ich glaube sein Talent reicht noch viel weiter als das!
Zusammengefasst ist der Film solide aber auch ausgesprochen konventionell gemacht. Die Faszination der Zirkuswelt erreicht mich persönlich nicht, mag aber Zuschauern mit höherer Affinität dazu bestimmt zu gefallen. Letztendlich war es eine unterhaltsame Zeit aber ich denke, dass niemand was verpasst der den Film nicht sieht.
Ich vergebe 7 IMDb Punkte und einen Platz in der Kategorie III:
HANDWERKLICH OK, ABER NICHTS BESONDERS "BESONDERES"
Verfasst am 14.02.2011 22:03:36 Uhr Kaum im Handel - Schon in meinem Glas: Flens Frühlingsbock! Nachdem ich in der Presse davon gelesen hatte, habe ich heute auf dem Heimweg bei sky mal kurz die Flens-Kisten genauer angeschaut. Und siehe da, es ist schon käuflich zu erwerben!
Die Bock-Süße steht in einem angenehm ausgewogen Verhältnis zur Herbe des Hopfen. Es schmeckt im Vergleich zum Winterbock merkbar frischer, sozusagen wirklich "frühlingsfrisch"
Hat aber auch einen etwas "spritigen" Charakter und ist geschmacklich nicht besonders ausgeprägt.
Nicht schlecht, eigentlich sogar recht gut, aber auch typisch Flensburger: Das Produkt soll möglichst breit auf dem Markt positioniert werden und darf niemanden "nicht" schmecken. Mut zur Nische ist nicht vorhanden.
Vielleicht sollten sie mal einen Produktmanager für Software einstellen, der Markt ist doch voller bereitwilliger Beta-Tester
Verfasst am 18.10.2010 23:05:21 Uhr Off! Eine vielversprechende Band Alte Punks, die den alten Black Flag Spirit aufleben lassen. Ich bin nicht nur ebenfalls alt sondern auch gerade schwer begeistert!