Verfasst am 21.06.2009 22:46:02 Uhr Foster's in-can-scuba Ich gar nicht mehr genau wann und vor allem nicht warum ich mich eines Tages auf der englischen Foster's Webseite rumtrieb. Vielleicht weil ich irgendwas in der englischen Presse nachgucken wollte und dabei auf einen Banner klickte...ist aber auch nicht so wichtig, Zumindest stellte ich auf dieser Seite fest, dass in England anscheinend Foster's in Dosen mit "in-can-scuba" vertrieben wird:
"Foster's new in-can Scuba creates smaller bubbles and this unique system results in a lager with a smoother taste that retains its lively character. It slips down like a dream."
So etwas weckt natürlich meine Neugier, zumal ich Foster's ab und zu ganz gerne trinke. Ich vermutete (und sollte später Recht behalten), dass es sich hierbei um die aus den Guinness-Dosen bekannte "Floating Widget" nur unter anderem Namen handelt. Da ich die Guinness Dosen ja eigentlich sehr cool finde, wurde mein Wunsch, dieses Foster's mal zu probieren, stärker und stärker.
Zum Glück haben wir in Kiel mit "Sandy's" einen kleinen englischen Spezialitätenladen, der gerne auch Sonderwünsche erfüllt. Also nichts wie hin, acht Dosen bestellt und geduldig auf meinen Privatimport gewartet. Schneller als gedacht riefen sie mich dann an und ich konnte mein Bier zum fairen Preis abholen.

Die Dose an sich ist so groß wie eine bekannte 0,5 Liter Dose, enthält aber nur 0,44 Liter Bier...für die Differenz dürfte das Widget in-can-scuba verantwortlich sein. Seltsamerweise beträgt der Alkoholgehalt nur 4% Vol., im Gegensatz zu hiesigen 4,8% Vol. Bei diesem Thema könnte ich jetzt ein ganzes Fass aufmachen und mich ausführlich über diese multinationalen Konzerne auslassen, die angeblich das selbe Produkt überall anders anbieten...an den vermeintlich örtlichen Geschmack adaptiert. Aber das ist hier nicht das Thema, deshalb zurück zum Bier:
Oben drauf steht "must be serverd superchilled", allerdings ohne Temperaturangabe. Etwas kleiner findet sich noch die Warnung "Do not freeze" an der Seite. Ich vermute mal, dass die Temperatur meines Kühlschranks da vollkommen ausreichen sollte. Das Öffnen und anschließende Umfüllen in ein Glas erweist sich als relativ kleckerintensiv, aber das mag aber auch an mangelnder Übung und Technik meinerseits liegen. Und dann endlich der große Moment, wo ich den Triumph genießen kann, etwas besorgt zu haben was hier keiner kennt! Mein Gegenüber ist sich der Ehre wohl bewusst, diese Entdeckung mit mir Erstverkosten zu dürfen. Wir prosten und zu, führen das Glas zum Mund und....
...und...
Schal. Ehrlich. Als wenn man es ne Stunde hätte stehen gelassen. Bäh! 
Ich vermeide den Gedanken, dass es sich hierbei um die Anpassung an den britischen Biergeschmack handelt, auch wenn es nur dort vertrieben wird. Aber dieses Geschmackserlebnis hätten wir schneller und billiger haben können.
Update: auch Jon and Rory sind meiner Meinung.
|