Gehirnkoteletts
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Verfasst am 11.08.2009 23:03:44 Uhr The Hangover (Filmkritik) Wow...das Cinemaxx macht seine Ankündigung wahr und zeigt kurz nach Harry Potter gleich noch eine Originalversion. Und dann noch von einem Film, den ich unbedingt sehen wollte. Das nenne ich Glück! Da stört es dann auch nicht weiter, wenn man dazu ne halbe Stunde vorher Feierabend machen darf muss.
"The Hangover" handelt von einem Junggesellenabschied zu dem der Bräutigam mit seinen drei mehr oder weniger gut vertrauten Trauzeugen nach Las Vegas fährt. Sie verbringen die Nacht Ihres Lebens...so scheint es zumindest, denn am nächsten Morgen kann sich niemand mehr so richtig daran erinnern. Der Bräutigam fehlt, dafür ist ein Tiger im Bad und ein Baby im Schrank. Den Jungs bleibt nichts anders übrig als die Spuren des letzten Abend zu verfolgen, um Ihrem Kumpel rechtzeitig vor der Hochzeit wiederzufinden. Dabei erleben sie selbstverständlich so manche Überraschung.
Der Trailer sah eigentlich für mich zunächst nach Trash aus. Bei wiederholten Zwangsgucken entwickelte er aber einen gewissen Charme und irgendwann wollte ich den Film unbedingt sehen! Und genau von diesem Effekt lebt der Film. Es ist eine ziemliche B-Movie Geschichte mit derben Humor, die zwar kein Stereotyp ausläßt aber überdurchschnittlich gut umgesetzt wurde. Ob Kamera, Musik oder Schauspieler alles passt einfach super zusammen und das Zusammenpuzzlen der Handlungsstränge funktioniert besser als bei so manchem Thriller.
Bei aller Qualität bleibt es allerdings trotzdem nur ein B-Movie, da der Nachbrenner zum ganz großen Kino einfach nicht zündet. So ein Gefühl hatte ich das letzte Mal bei "My Big Fat Greek Wedding". Vielleicht liegt die Ursache darin, dass sich viele Pointen auf die amerikanische Prüderie beziehen und deshalb im (zur Zeit noch) weit weniger spießigen Deutschland einfach nicht so gut funktionieren.
Auf jeden Fall sei noch mal darauf hingewiesen, dass der Film im Original wesentlich besser ist, da diverse Witze einfach nicht übersetzbar sind und dem "mir ist das zu anstrengend auf Englisch"-Zuschauer einfach viel Spaß vorenthalten wird so dass blah blah blah ach wenn Dich das sonst nicht stört, dann erzähle ich Dir das einfach jetzt auch nicht. Schaut aber wenigstens den Abspann an!
Zusammenfassend gesagt ein cooler Film, ob mit Kultcharakter vermag ich aber noch nicht prophezeien. Zumindest ist er überdurchschnittlich gut erzählt, aber irgendwie dann doch nicht der ganz große Überflieger. Trotzdem acht Punkte für die IMDb und verdient in meine Kategorie II:
GUTER FILM MIT KLEINEN SCHWÄCHEN
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